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Abschied und Ankunft

Nach vielen Vorbereitungen war es am Mittwoch (19. August) endlich soweit: Unser Chinaabenteuer hat begonnen! Um 20:15h (deutsche Zeit) sind wir in den Flieger gestiegen. Nach einer ziemlich schlaflosen Nacht und einem tränenreichen Vormittag hat Ingo mich zum Frankfurter Flughafen gefahren. Da habe ich Andy und Netti getroffen. Endlich war ich mit meinen Ängsten nicht mehr alleine. Gemeinsam haben wir es angepackt, uns von unseren Freunden verabschiedet und den langen Weg auf uns genommen. Nach etlichen Sicherheitskontrollen saßen wir schließlich im Flieger - allein unter Chinesen! Der Flug war dann ganz in Ordnung... Haben die meiste Zeit geschlafen - das hat nach einem leckeren Jasmintee wunderbar funktioniert.

Nach neun Stunden Flug haben wir dann endlich die andere Seite der Welt erreicht. Der Flughafen in Peking ist huge und sehr sauber. Da mussten wir durch Temperaturmesser durchlaufen - jeder mit Fieber wurde herausgefischt... Zum Glück sind wir ja gesund! Visakontrolle und Gepäckabholung hat alles gut geklappt. Draußen haben wir uns ein Taxi genommen: Da der erste Schock. Ein Taxifahrer kommt auf uns zu, murmelt irgendwas auf chinesisch und haut mit Nettis Koffer ab. Netti ist sofort hinterher gerannt und hat ihm den Koffer abgenommen. Der Schlitzi war total sauer und hat uns eine Karte vor die Nase gehalten, die zeigen sollte, dass er ein offizielles Taxi fährt. Naja, sowas kann ich mir auch am PC ausdrucken. Wir sind dann aber eingestiegen, denn er war der einzige mit einem großen Taxi. Der Weg in die Stadt war sehr abenteuerlich. Die Chinesen fahren wie sie wollen... Hier wird sich nicht angeschnallt, Blinker kennen die Chinesen auch nicht und rote Ampel sind auch nicht von Interesse... Wenn man die Spur wechseln möchte, wird einfach wie wild die Hupe betätigt! Sehr ungewöhnlich, aber es scheint ja zu funktionieren. 

Schließlich sind wir dann ohne weiteren Schaden am Hostel "Qianmen" in der Innenstadt angekommen. Und dann hat uns der Kulturschock wie eine Welle überrollt. Schon der Weg vom Taxi zum Eingang des Hostels war sehr abenteuerlich: Überall Menschen, dreckige Straßen, laute Musik, tausend verschiedene Gerüche und heiße Luft (das ist allerdings nicht anders als bei uns)... Das Hostel selber ist wie eine kleine Oase: Hier sind sehr viele westliche Gestalten und die Menschen verstehen zumindest etwas Englisch. Das Zimmer ist ein Dreibettzimmer mit Bad... Naja, Bad kann man es nicht nennen: Es ist abgetrennt mit einer milchigen Glaswand mit einer Dusche und einer Toilette dahinter. Wirklich diskret ist das also nicht, aber so lernt man sich dann gleich besser kennen :P 

Haben dann erstma das Gepäck im Zimmer verstaut und etwas relaxt. Sind dann losgezogen, um etwas zu essen. Da wir uns nach den langen Reise kein Chinafood zumuten wollten, haben wir einen Pizza Hut angesteuert. Das hat allerdings geschlagene drei Stunden gedauert... Für die Chinesen sind das keine weiten Entfernungen, wir haben dann gelernt, dass die Entfernungen tatsächlich weiter sind als auf unserer Karte. Irgendwann saßen wir dann aber im Pizza Hut und haben gegessen. Schmeckt wie zu Hause Als wir dann wieder draußen waren war es stockduster. Um 19:00Uhr geht hier die Sonne auf einen Schlag unter. Wir haben uns auf den Heimweg gemacht. Eigentlich wollten wir mit dem Taxi fahren, aber die Taxifahrer wollten uns alle nicht mitnehmen. Wahrscheinlich war der Weg zu kurz, oder die haben uns einfach nicht verstanden... Die einzige Alternative: Augen zu und laufen... Auf der Straße wird man hier überall angestarrt... Als wir schon Angst hatten auf selbiger schlafen zu müssen, haben wir endlich den Weg zum Hostel gefunden und sind ins Bett gefallen...

Nach diesen vielen Eindrücken und dem Jetlag war Schlaf auch bitter nötig.

Bald gibt es mehr von unseren ersten Tagen! emotion

22.8.09 18:45

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