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Rückmeldung aus Beijing

Meine Lieben, endlich melde ich mich zurück. Keine Sorge, ich bin nicht vreschollen. Ich bin leider in den letzten drei Wochen einfach nicht dazu gekommen, den Blog fortzuführen. Dafür jetzt aber umso ausführlicher. Also  macht es euch bequem und genießt In der letzten Woche vor Unistart waren wir herrlich faul: Montags (31. August) waren wir früh in der Uni, um uns an der anderen Fakultät zu registrieren. Eigentlich hat die Uni Köln einen Austausch mit der School of Business. Wir dürfen aber auch Kurse an der SITE (School of international Trade and Economics) wählen. An der Uni haben die uns dann aber abgewimmelt. Wir sollten später nochmal wieder kommen. Zwei deutsche Mädels, Maggie und Verena, hatten das selbe Problem. Also sind wir in unser Lieblingscafé einen lecker Eiskaffee trinken gegangen. Später sind wir dann wieder zur Uni und haben uns angemeldet und Kurse ausgesucht. Der restliche Tag ist dann so dahingeplätschert. Und auch der nächste ist ruhig verlaufen. Wir haben lange geschlafen und dann waren Netti und ich einkaufen. Am 2. September haben wir auch ausgeschlafen und sind dann ein bisschen spazieren gegangen. Wir haben uns ein Spa hier um die Ecke angeschaut. Aber leider haben die da wieder kein bisschen Englisch verstanden und so sind wir wieder gegangen. Stattdessen sind wir zum Carrefour gefahren. Abends waren wir dann in der Blu Bar, um in Andys Geburtstag reinzufeiern. Das ist eine Bar in Sanlitun. Das ist eine der In-Gegenden hier. Auf der Straße ist eine Bar neben der anderen. Die Blu Bar hat zwei Etagen. Auf der einen ist eine Lounge und eine Tanzfläche. Oben ist eine chillige Dachterrasse. Wir haben leckere Mojitos und Caipis getrunken. Später kamen noch zwei Freunde von Andy dazu. Der eine ist Amerikaner und der andere Deutscher. Er hatte noch einen chinesischen Freund dabei. Der Abend war wirklich sehr schön. Die drei anderen haben uns viele Tipps gegeben, was wir alles in der Stadt machen können, wo man gut feiern kann und wo es günstige Massagen und so gibt. Um Mitternacht haben Netti und ich für Andy einen Drink bestellt. Der hieß "Flying Lamborgini" und der Kellner hat irgendwie mehrere Gläser übereinander gestellt und den Alkohol angezündet. Das sah sehr cool aus. Der Drink hat allerdings wie Hustensaft geschmeckt. Andy war danach auch ein bisschen angebrütet An Andys Geburtstag haben wir dann auch ausgeschlafen und mussten dann kruzfristig zu einem Treffen mit den anderen Exchange Students. Unser Koordinator Guo Jie hatte das einberufen. Wirklich neue Infos haben wir aber keine bekommen... Hätte mich auch sehr gewundert... Danach ging der Tag dann entspannt weiter. Wir sind zum Worker Stadium gefahren und sind dort in ein Spa gegangen. Andy hat jedem von uns eine einstündige, chinesische Massage kredenzt. Ach, das war herrlich. Diese chinesischen Massagen bestehen hauptsächlich aus klopfen und  Akkupressur. Das war wirklich sehr angenehm. Wir drei haben in einem Raum gelegen. Wir mussten so weiße Kittel anziehen, wie in der Klapse. Die Kittel behält man dann auch die ganze Zeit an. Der Chinese, der mich massiert hat, hat dann mit seinen drei Brocken Englisch, die er kannte, versucht eine Unterhaltung zu führen. Hat nicht so ganz geklappt. Aber er hat nicht locker gelassen. Es hätte jedenfalls nur noch gefehlt, dass er nach meiner Nummer fragt Nach der Massage sind wir dann in ein Nagelstudio gegangen und haben uns eine Maniküre gegönnt. Zum krönenden Abschluss hat Andy uns dann zum Italiener eingeladen. Das war ganz schön lecker... Zu Hause haben wir dann Keinohrhasen geguckt und lecker Weinchen getrunken. Alles in allem also ein super entspannter Tag.

Am Freitag (4. September) waren wir morgens bei der Orientierung der Business School. Wir haben uns für unsere Kurse registriert und eine Tour über den Campus gemacht. Mittags waren wir beim "BigPizza" essen. Dazu hatte die Fakultät eingeladen. Naja, leckere Pizza ist anders... Aber der Rest vom Büffet war in Ordnung... Den Rest des Tages haben wir, na was wohl, gegammelt. Abends sind wir mit Nicolas aus Frankreich, seinem Mitbewohner Marcus, ein australischer Chinese oder chinesischer Australier, und Christoph, aus Hamburg nach Hou Hai gefahren. Das ist ein Bardirstikt an einem See. Wunderschön, sage ich da nur!!! Wir haben auf einer Dachterrasse gesessen und leckere Cocktails geschlürft. Die drei anderen gehen auch bei uns zur Uni. Nicolas und Chris sind auch in dem selben Programm wie wir und in unserer MBA-Klasse. Marcus ist in Australien und Neuseeland aufgewachsen. Jetzt ist er in China, um zu studieren. Ein Teil seiner Familie woohnt auch hier, aber nicht in Beijing. Er ist jedenfalls sehr nett. Wir haben dann noch eine Runde um den See gedreht. Das war sehr schön. Die Stimmung da ist echt super. Aus vielen Bars tönt Livemusik und überall sind bunte Lichter und viele Menschen.

Am Samstag haben wir dann mal wieder ausgeschlafen. Mittags wollten wir dann mit den Jungs vom Vorabend die Underground City erkunden. Das ist ein Areal von etwa 85 km2 unter der Stadt. Erbaut wurde das Ding in den 60er während des Konflikts mit der Sowjet Union. Dort unten soll es alles geben, auch Kinos, Märkte und so weiter. Damit wollten die Chinesen die Bevölkerung bei Atomangriffen evakuieren. Allerdings wissen nur die wenigsten, dass diese Stadt überhaupt existiert und im Ernstfall wären auch nur die wirklich wichtigen Leute dorthin gebracht worden. Wir hatten große Schwierigkeiten den Eingang zu finden. Nach einer halben Ewigkeit haben wir ihn dann gefunden: Mitten in einer kleinen, heruntergekommenen Straße. Doch leider war die Underground CIty geschlossen. Und es stand nicht dran, ob und wann das Ganze wieder geöffnet wird. Tja, der Plan war damit wohl futsch. Wir sind dann stattdessen zum Platz des Himmlischen Friedens gelaufen. Von da aus ging es dann weiter an der Verbotenen Stadt vorbei. Marcus hat uns auf einen chinesischen Markt geführt, der hinter einen Einkaufsstraße liegt. Da gab es viele eklige Dinge, wie zum Beispiel Skorpione am Spieß. Das schlimmste aber war, dass die sich noch bewegten. Außerdem gab es noch so allerlei Getier, wie Kakerlaken, Seesterne und Seepferdchen. Nach der widerlichen Fressmeile gab es aber auch noch einen Teil, wo allerhand Souvenirs verkauft wurden. Nach dem Marktbummel sind wir wieder nach Hause gefahren und haben uns was gekocht, vielmehr Netti hat gekocht. Sie bekocht uns immer seit wir hier sind. Macht immer leckeres Essen, unsere Mutti Am Samstagabend sind wir dann in einen Club gefahren. Eigentlich wollten wir ins Mix oder ins Vics. Das sin mit die bekanntesten Clubs hier in Beijing. Aber die waren dummerweise geschlossen.... Also sind wir ins Propaganda gefahren. Das ist ein recht kleiner Club mit einem Bar- und Loungebereich oben und einer Tanzfläche im Keller. Uns hat es aber wirklich gut gefallen. Nur leider war es auf der Tanzfläche zu voll. Dewegen sind wir einfach oben geblieben und haben dort getanzt. Die Cocktails waren sehr lecker und auch nicht wirklich teuer. Der Abend hat sher viel Spaß gemacht und wir sind erst spät nach Hause gefahren. Dementsprechend ko waren wir dann auch am näächsten Morgen. Deshalb haben wir den ganzen Tag bloß gegammelt. Zwischendurch haben wir noch ein bisschen die Wohnung geputzt, aber ansonsten nur gechillt. Muss ja auch mal sein

Die nächste Woche schreibe ich in einen neuen Eintrag. Ansonsten werden die Texte ein bisschen lang. Ich hoffe, es hat euch soweit gefallen.

Küsschen, 

Eure Nessa

P.S.: Fotos wie immer unter:

http://cid-500f8ef4b53f32a9.profile.live.com/

19.9.09 08:37

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